Alles zur Sperrmüll-Entsorgung in NRW: Abholtermine, was als Sperrmüll gilt, Kosten und wann ein Entrümpelungsservice die bessere Wahl ist.
Was gilt als Sperrmüll?
Als Sperrmüll gelten sperrige Gegenstände aus Haushalten, die nicht in die reguläre Mülltonne passen: Möbel, Matratzen, Teppiche, große Spielgeräte oder Fahrräder. Nicht als Sperrmüll gelten Elektrogeräte, Bauschutt, Autoreifen, Schadstoffe und gewerbliche Abfälle. Diese müssen gesondert entsorgt werden.
Sperrmüll-Abholung in NRW
In den meisten Städten in NRW können Bürger regelmäßig kostenlose Sperrmüll-Abholungen beantragen. Die Regelungen unterscheiden sich je nach Kommune: In Köln gibt es feste Termine pro Stadtteil, in Düsseldorf kann man individuelle Abholtermine online buchen, in Essen stehen bis zu vier Abholungen pro Jahr zur Verfügung.
Wartezeiten und Einschränkungen
Die kommunale Sperrmüll-Abholung hat oft lange Wartezeiten von mehreren Wochen. Außerdem gibt es Mengenbegrenzungen und nicht alle Gegenstände werden akzeptiert. Wer kurzfristig räumen muss oder größere Mengen entsorgen will, stößt hier schnell an Grenzen.
Wann lohnt sich ein Entrümpelungsservice?
Ein professioneller Entrümpelungsservice lohnt sich, wenn die Menge den Rahmen der kommunalen Abholung sprengt, wenn es schnell gehen muss, wenn Gegenstände aus oberen Stockwerken getragen werden müssen oder wenn Sondermüll dabei ist. Der Service umfasst Demontage, Transport, fachgerechte Entsorgung und auf Wunsch besenreine Übergabe.
Kosten einer privaten Sperrmüll-Entsorgung
Die Kosten für eine private Sperrmüll-Entsorgung durch ein Fachunternehmen beginnen ab ca. 80 EUR pro Ladung. Im Vergleich zum Selbst-Transport mit Mietwagen zum Wertstoffhof ist der Service oft günstiger, wenn man Fahrtkosten, Gebühren und den eigenen Zeitaufwand einrechnet.